Östlich der Innenstadt Sarajevos erhebt sich ein knapp 700 Meter hoher Hügel steil hinter den letzten bebauten Hängen, auf seinem Gipfel leuchten weiße Steine in der hellen Aprilsonne: Die Ruinen von Bijela Tabija. Die alten Gemäuer der Weißen Festung von Sarajevo, einst Wächterin des östlichen Zugangs zur Stadt, erinnern an frühere Zeiten und liegen an einem herrlichen Aussichtspunkt, von dem aus du in alle Richtungen über die Stadt und das sie umgebende Bergland blicken kannst, was den steilen Aufstieg mehr als belohnt.

Aussicht über Sarajevo

Der Weg zur Weißen Festung von Sarajevo

Du folgst der Miljacka einfach in östlicher Richtung, bis sie sich durch das schmale Tal windet. Schon von weitem ist das Hotel Saraj am steilen Hang zu sehen. Dort dahinter gehst du einfach den Berg hinauf und folgst den Gassen immer weiter nach oben. Auf dem Weg zur Weißen Festung kannst du außerdem an der Gelben Bastion vorbeigehen – auch sie ein schöner Aussichtspunkt über Sarajevo. Das verfallene Schloss in der Nähe lässt sich derzeit leider nicht besuchen.

Berge bei Sarajevo

Die Gelbe Bastion von Sarajevo

Auch die Gelbe Bastion ist ein altes Festungsgemäuer. Nicht ganz so stark eingestürzt, wie die Weiße Festung, liegt es noch mitten im bebauten Stadtgebiet von Sarajevo. Am besten, du setzt dich eine Weile lang in die Sonne und freust dich über die Ruhe hier oben, bevor du den Weg bergauf weitergehst.

Hoch über Sarajevo

Die Aussicht über Sarajevo von Bijela Tabija aus

Oben angekommen kannst du dich über einen großartigen Blick über die Stadt und die umliegenden Täler und Hügel freuen. Steil geht es vor dir zu den Flusswindungen der Miljacka hinunter und du kannst das Geflecht von Straßen und Brücken und der Tunnels bestaunen, das die Menschen durch die Hänge des Miljacka-Tals konstruiert und gegraben haben.

Nach einem Picknick und ein wenig Fotografieren mache ich mich auf den Rückweg in die Innenstadt Sarajevos und freue mich schon auf einen Kaffee in einem der gemütlichen Kaffeehäuser.

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