Wallner beginnt zu fliegen von Thomas von Steinäcker in meiner Reiseliteratur-Buchkritik: Ganz große Unterhaltung. Nüchtern beschreibt Thomas von Steinäcker die Familie Wallner über drei Generationen hinweg. Das ist das menschliche Leben. Genau so liebenswert und unbedeutend sind wir. Und in dieser Erkenntnis liegt auch die Sympathie, die ich mit den einzelnen Familienmitgliedern der Wallner-Familie habe.

Lasst Euch nicht von der Beschreibung des Buchhandels zu Wallner beginnt zu fliegen in die Irre führen. Hier geht es nicht um Rekonstruktion oder Ähnliches. Schlicht und einfach wird die Geschichte der Familie Wallner erzählt in all ihrer Einfachheit, in all ihrer Belanglosigkeit. So belanglos, wie es auch unser Leben ist. Und wenn man damit nicht zurecktkommt, sollte man es lieber lassen, dieses Buch zu lesen, es ist so schon deprimierend genug.

Eine Generation ist wichtig. Und dann ist sie tot. Die nächste Generation ist wichtig. Und dann ist sie tot. Und so wird es auch weitergehen und niemand kann daran etwas ändern. Stefan, der Unternehmer. Costin, der Popstar. Wendy, die Wissenschaftlerin. Ganz toll, klare Empfehlung, unbedingt lesen.

Und dort gibt es das Buch: Wallner beginnt zu fliegen von Thomas von Steinäcker (Affiliate-Link – was bedeutet das?)

thomas-von-steinaecker-wallner-beginnt-zu-fliegen

Seiten: 368
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsjahr: 2007

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