Schneesturm von Vladimir Sorokin in meiner Reiseliteratur-Buchkritik: Zwei Männer reisen mit unheimlichem Ziel auf einem sonderbaren Gefährt durch die eisige russische Nacht voller fürchterlicher Träume, Drogen und merkwürdiger Gestalten.

Ein wenig winterliches Märchen, ein wenig Zombiegeschichte, viel feine und experimentierfreudige Sprache, einige schräge Figuren, so richtig zu einem Ganzen fügt sich das alles für mich leider trotzdem nicht, auch wenn ich die Erzählung gerne lieber mögen würde. Ich lese und werde nicht fertig, ich finde den Punkt nicht so richtig, was mir an der Erzählung fehlt, eigentlich ist alles da, das Abenteuer lässt mich die Kälte des Schneesturms geradezu fühlen – mag sein, dass ich mit dem Büchlein (es hat 208 Seiten) deshalb nicht so richtig warm werde, auch wenn ich froh bin, dass jemand es geschrieben hat.

Jedenfalls werde ich neugierig noch ein weiteres Werk von Vladimir Sorokin lesen. Wir werden uns an dieser Stelle also wiedersehen.

Und dort gibt es das Buch: Der Schneesturm von Vladimir Sorokin (Affiliate-Link – was bedeutet das?)

vladimir-sorokin-schneesturm

Seiten: 208
Erscheinungsjahr: 2012

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