Frühling der Barbaren von Jonas Lüscher in meiner Reiseliteratur-Buchkritik: Inmitten der tunesischen Wüste trifft der Unternehmer Preising – von seinem Prokurist in den Urlaub geschickt – auf die Hochzeitsgesellschaft eines Banker-Paares. Als es über Nacht zum Börsencrash kommt, überschlagen sich die Ereignisse und es wird schnell klar: Wir befinden uns nicht nur inmitten der Wüste, sondern auch inmitten des Wahnsinns.

Jonas Lüscher führt uns in seinem kurzen Roman präzise und mit herrlich altmodischer Sprache vor Augen, was der alltägliche Wahnsinn der Finanzwelt eigentlich bedeutet. Nicht mehr länger werden die Auswirkungen des habgierigen und rücksichtslosen Verhaltens irgendwo fern der eigenen Befindlichkeiten sichtbar, sondern unmittelbar im eigenen Leben. Dabei darf gelacht werden und man darf sich wünschen, dass den Gierhälsen der echten Welt ihre Respektlosigkeit irgendwann auch so um die Ohren fliegt.

Und dort gibt es das Buch zum Beispiel: Frühling der Barbaren von Jonas Lüscher (Affiliate-Link – was bedeutet das?)

jonas-luescher-fruehling-der-barbaren

Seiten: 128
Erscheinungsjahr: 1998
Verlag: C.H. Beck

Das Buch passt übrigens gut zu meinen Artikeln aus Marokko. Viel Spaß bem Lesen!

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