Die erste Hälfte von 2017 ist nun beinahe schon wieder Vergangenheit. Zeit also, einen photographischen Zwischenstand zu erfassen. Und noch besser, Michael ruft auf seinem Reise- und Fotoblog Erkunde die Welt zu einer Fotoparade auf. Ich sortiere meine Bilder also in die von Michael vorgegebenen Kategorien ein und lasse sie gegen die harte Konkurrenz antreten.

Die Kategorien sind dieses Mal:

  • ungewöhnlich
  • entspannt
  • fern
  • beleuchtet
  • alt
  • schönstes Foto

Bisher haben mich meine Reisen in diesem Jahr nach Österreich, nach Italien und nach Frankreich geführt. Besondere Momente waren für mich dabei vor allem ein Besuch der Maremma und der Aufenthalt auf der Gefängnisinsel mit dem Château d’If. Die Auswahl meiner Bilder stammt aus Rom, aus der Toskana und aus Marseille.

Das ungewöhnliche Bild

Ungewöhnliches Bild

Das ungewöhnliche Bild ist ungewöhnlich, weil es ein Blau enthält, das mir ungewöhnlich vorkommt. Es ist ein Blau, das an einem bewölkten Abend an der toskanischen Küste ungewöhnlich heraussticht, beinahe das Grau des Himmels, des Meeres und der Hügel im Hintergrund zu beleuchten scheint.

Das entspannte Bild

Entspanntes Bild

Ein paar Tage später finde ich diesen Aussichtsturm eines entspannten Bademeisters oder einer entspannten Bademeisterin. So entspannt, dass er oder sie gar nicht mehr da ist. Nur ein einsames Handtuch zeugt von der vergangenen Gegenwart der schützenden Überwachung.

Das Bild der Kategorie Fern

Bild der Kategorie Fern

Marseille von der Kirche Notre-Dame-de-la-Garde auf dem Hügel aus gesehen. Statt durch das Fernglas schaue ich auf das Fernglas. Weiter links glitzert das Mittelmeer dem Horizont entgegen. Ein guter Ort, um über die Stadt hinweg in die Ferne zu schauen. Mehr habe ich hier oben nicht zu tun.

Ein beleuchtetes Bild

Beleuchtetes Bild

Das beleuchtete Bild ist einfach. Ich warte, bis die Sonne untergeht. Hinter den Inseln und Hügeln vor Marseille versinkt sie dann auch bald wie gewohnt und geht woanders wieder auf. Die Mechanik unseres Universums ist immer wieder aufs Neue ein wunderbares Schauspiel.

Das Bild mit etwas Altem

Bild mit etwas Altem

Das Kolosseum in Rom ist alt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Fast so alt wie Jesus ist es und steht bis heute mitten in der ewigen Stadt. Von hier oben aus stelle ich mir vor, die Massen an Menschen trügen alte römische Gewänder und die Carabinieris wären alte römische Legionäre.

Mein schönstes Foto

Das schönste Bild

Mein schönstes Foto kommt nochmal aus Rom. In diesem Sinne: Panem et circenses und bis bald.

4 thoughts

  1. Hey,

    sehr schöne Fotos hast Du da gemacht! Ich mag dein schönstes Foto am liebsten. Nach Rom wollte ich auch immer mal. meinst Du es lohnt sich ein verlängertes Wochenende mal nach Rom oder sollte man lieber 1 Woche buchen? Und zu welcher zeit sollte man da hin (Monat)?

    Gruß Pascal

    1. Hallo Pascal,

      es freut mich, dass Dir die Fotos gefallen. Das schönste Foto ist übrigens vom Monumento a Vittorio Emanuele II aus aufgenommen. In Rom gibt es sicherlich so viele interessante Dinge, dass man eine ganze Woche lang viel zu entdecken hat. Mir würde ein langes Wochenende aber reichen, dann habe ich nämlich meistens genug von großen Städten und will zurück in die Natur.

      Ich kenne Rom im März, April, Mai und Juni. Überrascht hat mich, dass die Stadt Anfang April schon genauso voll war, wie im Juni. Die Schlangen vor dem Kolosseum und dem Forum Romanum waren dieses Jahr im April sogar noch länger, als ich das im Sommer schon erlebt habe. Ich neige also dazu, Dir Anfang April, noch vor Ostern, als beste Zeit für einen Besuch zu empfehlen. Vielleicht ist es im Herbst noch besser, wenn die größte Hitze vorbei ist. Das weiß ich aber nicht.

      Gruß
      Simon

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